FAQ
Häufige Fragen
Der Kaiserstuhl ist ein kleines Mittelgebirge vulkanischen Ursprungs. Er liegt zwischen Freiburg und der französischen Grenze. Der Kaiserstuhl gehört zu den wärmsten Regionen Deutschlands und bietet ein ideales Klima für den Anbau von Grauburgunder, Weißburgunder, Chardonnay und Spätburgunder. Dies sind auch die typischen Rebsorten, die am Kaiserstuhl angebaut werden und in den letzten Jahrzehnten haben sich die Kaiserstühler Weinproduzenten eine hohe Kompetenz beim Anbau und Ausbau der Burgundersorten angeeignet. Durch das mediterrane Klima in Verbindung mit den Löss- und Vulkanverwitterungsböden entstehen harmonische, kraftvolle Weine, die trotz ihrer Intensität sehr elegant wirken und auch International eine hohe Reputation genießen. Naturliebhaber schätzen auch die einzigartige Flora und Fauna des Kaiserstuhls, die neben einer Vielzahl von wilden Orchideenarten auch tropische Vögel wie den Bienenfresser umfasst. Diese einzigartige Kombination aus Weinbau und Naturraum macht den Kaiserstuhl zu einer der spannendsten Regionen Badens.
Kaiserstühler Grauburgunder bestechen durch eine ausgeprägte Fruchtaromatik die von Grapefruit bis hin zu gelbem Pfirsich reicht. Die Säure ist gut eingebunden und verleiht den Weinen eine unvergleichliche Eleganz und Trinkfreudigkeit. Etabliert hat sich auch der Einsatz von Holzfässern zur Lagerung des Weines, dadurch erhalten die Weine einen wunderbaren Schmelz im Abgang. Je nach Ausbauart eignen sich die Kaiserstühler Grauburgunder wunderbar zu Day-Drinking-Events, wie der Kulinarischen Weinwanderung in Oberrotweil oder brillieren als Essensbegleiter für eine Vielzahl von Gerichten.
Ruländer und Grauburgunder bezeichnen die identische Rebsorte. Der Unterschied liegt im Geschmacksprofil: Die Bezeichnung Grauburgunder wird heute eher für trockene Weine mit einem eleganten Säurepuffer verwendet. Die Bezeichnung Ruländer wird verwendet für Restsüße Weine mit einer deutlich gehaltvolleren Stilistik. Mittlerweile gibt es aber auch erste Anbieter die den Grauburgunder mit einem feinfruchtigen Geschmacksprofil anbieten, da sich dieses Profil einer stetig steigenden Nachfrage erfreut. Das feinfruchtige Geschmacksprofil liegt zwischen dem klassischen trockenen Grauburgunder-Stil und dem Stil des Ruländers.
Spätburgunder und Pinot Noir bezeichnen ebenfalls die identische Rebsorte. Pinot Noir ist die französische Bezeichnung für Spätburgunder. Spätburgunder bzw. Pinot Noir werden je nach Weinbauregion sehr unterschiedlich ausgebaut. Die Kaiserstühler Spätburgunder werden üblicherweise in großen Holzfässern gelagert und bestechen bei der Fruchtigkeit durch ihre Sauerkirsch-Aromatik. Das macht sie zu einem der spannendsten Rotweine aus Baden.
Die weißen Burgundersorten vom Kaiserstuhl wie Grauburgunder, Weißburgunder oder Chardonnay passen hervorragend zu Fisch, Geflügel, Spargel, Sommersalaten sowie vegetarischen und veganen Gerichten. Unser Grauburgunder Kabinett trocken passt beispielsweise wunderbar zu einem Zitronen-Thymian-Hühnchen. Der Spätburgunder harmoniert hervorragend mit Wild, Rind, Lamm und kräftigen Schmorgerichten. Unser Spätburgunder trocken aus der Klassiker-Serie passt beispielsweise hervorragend zu einem klassischen Ossobuco.
Für den Einstieg in die Welt der Kaiserstühler Weine eignen sich weiße Burgundersorten die nicht in Holzfässern gelagert wurden. Diese überzeugen durch ihre florale-frische und einen schönen Trinkfluss. Bei den Rotweinen eignen sich zum Einstieg fruchtbetonte Spätburgunder, da sie unkompliziert sind aber trotzdem bereits einen aromatischen Charakter aufweisen. Wir empfehlen zum Einstieg die Weine unserer Linien Region Kaiserstuhl und Sonnenstund.
Die Standardempfehlungen sind für Weißwein 8-10 Grad, für Rosé 8-12 Grad und für Rotwein 14-18 Grad. Aus unserer Sicht können Weißweine und Roséweine zum Trinkstart auch gerne kälter sein, so dass wir hier 6-8 Grad empfehlen. Für unsere Kaiserstühler Rotweine empfehlen wir 14-16 Grad, da sie bei dieser Temperatur ihre Aromatik am besten entfalten können.
Die Lagerfähigkeit von Weinen hängt von vielen Faktoren ab. Diese sind u.a. Rebsorte, Jahrgang, Ausbau, die Qualitätsstufe und die Umverpackung. Wie empfehlen unsere Flaschenweine nicht länger als 18 Monate zu lagern. Die Ausnahme bilden unsere Weine aus der Linie „Von den Lagen“ die ein Lagerpotential von bis zu 36 Monaten bieten. Bei unseren Weinen in der Bag-in-Box empfehlen wir diese nicht länger als 10 Monate nach der Füllung zu lagern. Entsprechende Hinweise finden Sie auch auf unseren Boxen.
Weine sollten generell kühl, lichtgeschützt und ohne große Temperaturschwankungen gelagert werden. Ideal ist die Lagerung in einem Weinkühlschrank, um die Langlebigkeit des Weines bestmöglich zu unterstützen. Weine mit Naturkorken und Schaumweine sollten liegend gelagert werden, damit der Korken nicht austrocknet.
Die Begriffe trocken, halbtrocken und lieblich beschreiben die Restsüße des Weines. Anbei finden Sie eine Übersicht der offiziellen
Vorgaben:
Trocken: Bis 4 g/l, oder bis max. 9 g/l, wenn die Gesamtsäure höchstens 2 g/l niedriger ist als der Restzucker
Halbtrocken: Bis 12 g/l, oder bis max. 18 g/l, wenn der Restzuckergehalt den Säuregehalt um nicht mehr als 10 g/l übersteigt.
Lieblich: Über 18 g/l bis maximal 45 g/l.
Süß: Über 45 g/l
In unserem Sortimenten finden Sie größtenteils trockene Weine. Wir führen aber auch eine kleine, aber feine Auswahl an halbtrockenen und lieblichen Weinen.
Durch den Kauf von Kaiserstühler Weinen in unserem Online-Shop profitieren Sie von mehreren Vorteilen. Bereits ab 85 € beliefern wir Sie versandkostenfrei. Zusätzlich bieten wir jeden Monat attraktive Aktionen, mit denen Sie ausgewählte Produkte aus unserem Sortiment zu reduzierten Preisen kaufen können. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie bei der Bestellung von Badischen Weinen über unseren Online-Shop immer frische Ware direkt vom Winzer geliefert bekommen. Last but not least ist jeder Kauf über unseren Online-Shop eine direkte Wertschätzung für unsere Mitgliedswinzer aus dem Kaiserstuhl, die jeden Tag mit großer Leidenschaft in den Weinbergen aktiv sind, um die Trauben für unsere Weine zu produzieren.
Bei der Bag-in-Box-Verpackung wird der Wein in einen Beutel mit Zapfhahn gefüllt und zusätzlich durch einen stabilen Umkarton geschützt. Die Vorteile dieser Verpackung liegen auf der Hand: Die CO2-Bilanz ist um ein Vielfaches niedriger wie bei einer Glasflasche, sie ist platzsparend und der Wein hält sich nach dem Anzapfen 4-6 Wochen frisch, da der Beutel ein Vakuum bildet, welches den Wein schützt. Dadurch eignet sich Wein in einer Bag-in-Box-Verpackung ideal für den Alltagskonsum, Familienfeste, sonnige Daydrinking-Tage. Ein kleiner Tipp von uns: Solange der Wein in einer Bag-in-Box-Verpackung nicht angezapft ist, beträgt die Haltbarkeit ca. 10 Monate nach Abfülldatum. Der Grund hierfür ist, dass bei dem Beutel ein höherer Sauerstoffaustausch wie bei der Flasche stattfindet. Der Alterungsprozess des Weines findet dadurch etwas früher statt. Beachten Sie deshalb immer die Konsumhinweise auf unseren Weinen in der Bag-in-Box und wenden Sie sich bei Geschmacksabweichungen jederzeit gerne an uns.